Wiederum findet sich in diesem achten Gedichtband der in Rüschlikon bei Zürich lebenden Autorin eine empfindsame Ausgeglichenheit und Harmonie von Gedanken und Bildern. Tief empfundene Symbolik führt die Leser und Leserinnen durch Metaphern einer naturverbundenen Seelenwelt.
Zum Ausgleich ihrer beruflichen Tätigkeit als dipl. Psychologin widmet sich die Autorin der Lyrik und der Malerei, auch dieser Gedichtband enthält wie frühere einige ihrer Bilder.
Bereichernd ist die Übersetzung ins Spanische von Maria Isabel Joris-Caballero, sinngemäss empfunden und doch analog, auch dies eine grosse Kunst.
Die Autorin führt durch Traumtäler und Phantasielandschaften. Der Rhythmus ist ruhig, die Stimmung somnambul – diese Poesie lässt den Leser tief durchatmen. NZZ
In den
Weinbergen
ein grosses Gedeihn
verheissungsvolles
Reifen
im Spätsommergrün
Hügel um Hügel
wie
ewige Gärten
unter dem Himmel
der Not und
Fruchtbarkeit